Für eine gerechte und solidarische Weltgemeinschaft

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Zukunftswerkstatt: Der Verein Aufbruch Anders-besser-leben veranstaltet zusammen mit der Erd-Charta Koordination Deutschland und der Ökumenischen Initiative Eine Welt in Germete drei Workshops

Germete (nw). Der Verein Aufbruch Anders-besser-leben ist ein Netzwerk, das persönliche Lebensstilfragen thematisiert. Zusammen mit der Erd-Charta Koordination Deutschland und der Ökumenischen Initiative Eine Welt (ÖIEW) in Wethen bietet er drei Wokshops in den Räumen der Zukunftswerkstatt in Germete (Quellenstraße 8) an.

Jeweils drei Stunden dauern die beiden Workshops am Freitag, 6. Mai. Ab 10 Uhr wird Bobby Langer, Journalist und Redakteur, zeigen wie gewaltfreie Kommunikation funktioniert und es mit den Teilnehmern einüben. „Konventionelle Kommunikation basiert auf einem Angstmodell und arbeitet mit Strafe und Belohnung“, sagt Langer. Die Gesellschaft für Kommunikation (GfK) setze dem ein vertrauensbasiertes Modell entgegen, „in dem Menschen durch Vernetzung, Mitgefühl, Einfühlungsvermögen und Verletzlichkeit motiviert werden“.

Ab 15 Uhr lädt Karin Schulze zu ihrem Tiefenökolgie-Workshop ein. Tiefenökologie sei eine spirituelle, ganzheitliche Umwelt- und Naturphilosophie, „die ein Leben im Einklang mit der Natur anstrebt“, erklärt Schulze. Leitgedanke sei die Vereinigung von Denken, Gefühl, Spiritualität und Handlung. „Wir erleben Übungen, aus denen man Kraft zu leben gewinnt und dankbar für die Wunder der Schöpfung zu werden.“ Die Übungen seien für jedes Alter ab 16 Jahre geeignet.

Am Samstag, 7. Mai, werden Erd-Charta-Botschafterin Lila Panahi und Dr. Roland Weber um 10 Uhr den Tag zum Vernetzungstreffen für alle, die Lust auf Wandel und transformative Bildung haben, eröffnen. Werner Lüddecke wird aus seinem Flüchtlingsprojekten berichtet, Vera Besse aus Wien vom Bauerngolf und Genug-Werkstätten berichten. „Am Nachmittag haben wir Maria Maria Alejandra Tascon von der Pachmama Connexion, eine Brückenbauen nach Lateinamerika, bei uns“, kündigen die Veranstalter an. Weitere Referenten werde von ihren Projekten berichten.

Quelle: Neue Westfälische vom 09.04.2016

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